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erstellt:   14. Juni 2026

Autor:   Manfred Reinnarth

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Rodder Maar

Rodder Maar
	Ein Weg führt am Ufer entlang. Im Hintergrund ist die Burgruine Olbrück zu sehen. Fotos: Manfred Reinnarth

Seerosen im Rodder Maar Seerosen bedecken Teile der Wasseroberfläche.

Niederdürenbach · Das "Rodder Maar", tatsächlich kein vulkanischer Kratersee, sondern der einstige Fischteich der Herren zu Olbrück, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, für alle, die gerne Fröschen und Enten beim Quacken zuhören möchten. Freizeitsportler sind hier anzutreffen, ebenso Familien mit Kinderwagen oder Reiter.

In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurde das Gelände in Regie des Kreises renaturiert, denn Wasser stand in der Mulde, die wahrscheinlich in Urzeiten durch einen Meteoriteneinschlag entstand, schon lange nicht mehr. Der vor 200 Jahren noch genutzte Fischteich diente einige Jahre als Acker, zuletzt jahrzehntelang als sturmgefährdeter Fichtenwald.

Sperrung am Rodder Maar WARNUNG: Aktuell sind ein kleiner Abschnitt des Rundwegs sowie eine der Ruhebänke gesperrt. Die Härchen einer Raupe können zu Haut- und Atemwegsreizungen führen.
Seit jedoch wieder Wasser angestaut ist, haben sich entsprechende Pflanzen und Tiere am "Rodder Maar" angesiedelt. Ein seltenes Feuchtbiotop ist entstanden. Seerosen gedeien an einer Seite des Sees, an der anderen wiegen die typischen Schilfrohre mit ihren Rohrkolben im Wind. Im Gras der nassen Wiesen blühen die urigsten Pflanzen. Sumpfehrenpreis, Wasserstern und Blasenegge kann man andernorts suchen gehen. Entsprechend kreucht und fleucht die Fauna: Stock- und Reiherente, Graureiher, Kiebitz, Grasfrosch, Ringelnatter, Plattbauchlibelle und Erdkröte gehörten zu den ersten Heimkehrern.

Die Tiere sind teils sehr scheu oder könnten durch Menschen leicht aufgeschreckt und von der Brut abgehalten werden. Darum sind große Teile des Ufers mit Stacheldraht abgesperrt. Dennoch ist das Gewässer per Rundweg nah genug zu erkunden. Hunde sind entsprechend anzuleinen.

TIPP: Das Rodder Maar ist Punkt 9 der Wanderroute M (mittleres Brohltal), die in vollem Umfang etwa 22 Kilometer lang ist.

Quelle:   Ortsgemeinde Niederdürenbach


erstellt:  18. Juni 2026

Autor:   Manfred Reinnarth

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Freibad geöffnet
Freibad Ahrweiler vor Saisonstart Kurz vor Saisonstart: Der Rasen ist gemäht, das Wasser klar. Fotos: Manfred Reinnarth

Ahrweiler · Das Freibad in Ahrweiler ist Ende Mai in die Saison gestartet. Eine 45-Meter-Wasserrutsche prägt das Familienbad. Das Kinderbecken hat ein Sonnensegel. Am Eingang mit Drehkreuz gibt es einen neuen Kassenautomaten. EC-Kartenzahlung ist erwünscht. Bei Barzahlung gibt es Rückgeld nur mit Münzen.
Kinderbecken Ein Segel überspannt das Kinderbecken.
Das Wasser im Kinderbereich ist maximal 20 Zentimeter tief. Das Segel überdeckt ein etwas höher gelegenes Becken mit Edelstahlschale, das per Wasserrutsche (ebenfalls aus Edelstahl) an ein etwas tiefer gelegenes Becken angebunden ist, das schräg zur Liegewiese ansteigt. Ein Wasserspeier machen Spaß, und in der Mitte gibt es eine kleine holzbeplankte Liege- oder Spielfläche. Im unteren Becken sorgt ein Springbrunnen für plätschernde Unterhaltung.

TIPP: Im Kiosk gibt es Eis, aber auch Fritten (3,50 Euro) und Würstchen.

GEÖFFNET: montags von 14 bis 19 Uhr, an allen anderen Tagen von 10 bis 19 Uhr.

PREISE: (geprüft 18.6.2026) Kinder unter sechs Jahren zahlen keinen Eintritt - Kinder / Jugendliche von 6 bis 16 Jahren zahlen drei Euro Eintritt (10er Karte 25 Euro) und Erwachsene zahlen fünf Euro Eintritt (10er Karte 45 Euro). Abendtarif ab 17 Uhr für 2,50 Euro.

Quelle:   Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler


erstellt:  28. Mai 2026

Autor:   Manfred Reinnarth

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Schwanenteich
Schwanenteich Bodendorf Foto: Manfred Reinnarth

Bad Bodendorf · Der Schwanenteich bei Bodendorf ist nach der Flut wiederhergestellt und mit Metallgittern eingezäunt worden. Ziegen, Schafe, Hühner, Vögel (in Volieren) und anderes Getier lebt dort am Ahrufer. Besucher dürfen Tiere füttern, müssen aber genau die Vorgaben beachten. Holztafeln mit leicht verständlichen Bildern erklären, wer kein Brot bekommen darf, wer Möhren verschlingt, aber nicht zu klein und nicht zu groß (schön in Stifte geschnitten. Wer nichts dabei hat, kann oft anderen beim Füttern Zuschauen. Praktisch ist dafür etwa die barrierefreie Besucherplattform. Zudem gibt es einen Toilettencontainer. An einem hölzernen Stand gibt es Informationen, auch zu Spendenmöglichkeiten oder Veranstaltungen wie etwas das Ziegen-Joga.

TIPP: Mancher Supermarkt stellt kostenlos Futter für die Tiere zur Verfügung, etwa der Rewe in Sinzig.

GEÖFFNET: praktisch rund um die Uhr.

Quelle:  Tierfreunde Schwanenteich


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